Geschichte

Die Idee, eine Institution zu gründen, die gegen die steigende Arbeitslosigkeit von Frauen praktisch vorgehen sollte, wurde am Runden Tisch der Frauen Dresdens geboren.

12 engagierte Dresdnerinnen gründeten daraufhin am 18.07.91 den Frauenförderwerk Dresden e. V.


Was wir in den Jahren erreicht haben:

 

2015

25 Jahre FFW - 25 Jahre erfolgreiche Arbeit für Mädchen und Frauen

Herzlichen Dank für die zahlreichen Besuche des Fachtages und unserer Jubiläumsfeier am 25.08.2016! Wir haben uns sehr über alle Diskussionsbeiträge, Glückwünsche und Aufmerksamkeiten gefreut.

2014

  • Die Veranstaltungsreihe „NEUE Frauenwege“ setzte im März erneut den Austausch mit Dresdner Stadträtinnen zu Themen wie Gleichstellungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Vorbereitung der Kommunalwahlen fort.
  • Im März waren wir Mitorganisatorinnen der Rahmenveranstaltung des Dresdner Girl’s Day/Boy‘s Day.
  • Im Mai öffnete unser Jugendqualifizierungsprojekt seine Türen zum „Tag der offenen Werkstätten“.
  • Vor 10 Jahren haben Dresdner Schülerinnen in einem Berufsorientierungsprojekt ein Stück Dresdner Ufer gepflastert – den Canalettoblick unterhalb des Japanischen Palais. Im Oktober feierten wir mit den damaligen Teilnehmerinnen bei Sonnenuntergang dieses kleine Jubiläum mit.
  • In diesem Jahr beendeten wir erfolgreich unsere Projekte „Berufswege für Frauen“ und „Migrantinnen unterstützen Migranten“ (Alltagsbegleitung für SeniorInnen).

2013

  • Im Januar startete ein neues Projekt: „MuM – Migrantinnen unterstützen Migranten“ für 8 Alltagsbegleiterinnen mit Migrationshintergrund und Senioren.
  • Wir zogen auf die neue Adresse im Stadtzentrum um: Strehlener Str. 12-14.
  • Beim stadtweiten Veranstaltungen Girl‘s Day und „Wichtelwerkstatt“ waren wir wieder dabei.
  • Am 6. Mai feierte der Kinderbetreuungsservice unseres Vereins sein 20-jähriges Jubiläum mit Fachtagung und Tag der offenen Tür.
  • Wir waren Ideengeberinnen und Mitorganisatorinnen des Aktionstages „Arbeit und Bildung für Frauen“, führten ein „PC- Sommer-College“ im Juli-August durch und boten die Veranstaltungsreihe „NEUE Frauenwege“ an.
  • Zwei Praktikantinnen der Evangelischen Hochschule für Sozialarbeit unterstützten fachlich unsere Projektarbeit und lernten selbst mit.

2012

  • Das Projekt „Leih-Omas“(Kinderbetreuungsservice) erhielt nach einer „dm“ Aktion in der Centrum- Galerie (VertreterInnen von Vereinen kassierten für einen gemeinnützigen Zweck) eine Spende von 700,00 EURO.
  • Unser Projekt im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) startete im Februar, wir sind als eine Einsatzstelle für den BFD anerkannt.
  • Im Juni 2012 erreichte unsere ehrenamtliche Beraterin für SGB-II mit der 1000. Beratung eine beachtliche Zahl an Konsultationen!
  • Der Kurs PC- Sommer-College fand im August statt.
  • Wir organisierten mit und führten mit durch: Girl‘s Day im April, Mädchenkulturtag im Sommer, „Wichtelwerkstatt“ im Dezember.
  • Wir nahmen teil am „Aktionstag Neustart 50 plus“ des Jobcenter Dresden und an der FrauenInfoBörse Dresden.
  • Im September führten wir einen Tag der offenen Tür und mehrere Veranstaltungen in der Reihe „NEUE Frauenwege“ durch.

2011

  • Das Alleinerziehenden Netzwerk Dresden (AND) wurde mit dem Ziel gegründet, Alleinerziehenden unter Berücksichtigung der Ausbildungs- und Kinderbetreuungs-situation in Dresden wirksamere Hilfen zu geben. Schwerpunkt dabei ist, die Teilzeitausbildung junger Mütter in Dresden bekannter zu machen und mit Ausbildungsunternehmen in Dialog zu kommen.
  • Im August feierten wir den 20. Geburtstag unseres Vereins sowohl mit vielen Fachfrauen, früheren Kolleginnen, Sympathisantinnen als auch Offiziellen. Viele von ihnen arbeiten mit uns seit Jahren zusammen, besuchen unsere Kurse und Veranstaltungen bzw. begleiten und unterstützen uns auf unserem Weg. Sie alle ließen uns ihre Wertschätzung spüren.
  • Die erfolgreiche Präsentation unseres Kinderbetreuungsservice „Leih-Omas“ beim Nachhaltigkeits-Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ wurde mit einer Förderung belohnt. Im dm-Kundenmagazin „ALVERDE“, in Dresdner Tages- und Wochenzeitungen wurde mehrfach über dieses sehr erfolgreiche Projekt berichtet.

2010

  • bewältigten wir einen weiteren Vereinsumzug innerhalb des Stadtzentrums.
  • Wir widmeten uns älteren Arbeitnehmerinnen und initiierten ein neues Projekt „Spurwechsel“ als offenes Beratungs-, Orientierungs- und Qualifizierungsangebot für überwiegend über 45-jährige Frauen. Zusammen mit dem FMGZ „MEDEA“ e.V. führten wir ein AGH-Projekt „Kompetenzwerkstatt“ - Selbstwertstärkung und Gesundheitsförderung für Mütter als ein Beschäftigungs- u. Qualifizierungsprojekt für ALG-II-Empfängerinnen - durch.
  • Wir boten im I. und II. Halbjahr PC-Kurse für Frauen an, unser „PROJEKT VIER – Lebenswerkstatt“ stellte seine Arbeit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Christine Clauß, und einer Delegation EU-Direktoren vor.

2009

  • feierten wir unseren 18. Geburtstag mit guten Zahlen.
  • Mehr als 135 Projekte wurden seit der Vereinsgründung durchgeführt und 8,5 Mio. € Fördermittel für Mädchen und Frauen unserer Stadt umgesetzt.
  • Uns unterstützten engagierte Ehrenamtliche über Bürger- und TAURIS-Stiftung.
  • Wir konnten zusätzlich zwei Kooperationsprojekte mit dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) und dem Dresdner Frauen- und Mädchengesundheitszentrum (FMGZ) „MEDEA“ e.V. durchführen. Das waren „Kompetenzbilanz“, ein LOS–Projekt zur Unterstützung des Zugangs von Migrantinnen und Spätaussiedlerinnen zur beruflichen Integration, und das Projekt „Kolossal“, ein Beschäftigungs- u. Qualifizierungsprojekt zur Selbstwertstärkung und Gesundheitsförderung für ALG-II-Empfängerinnen.

2008

  • beantragten und führten wir mit der Unterstützung der „Aktion Mensch“, Förderprogramm „die Gesellschafter“, ein Jugendprojekt „Durchblick- für eine transparente Zusammenarbeit“ durch mit dem Ziel der Partizipation der Jugendlichen an der Politik der ARGE bzw. der Berufsberatung sowie der Sensibilisierung der MitarbeiterInnen für die Belange der Jugendlichen.
  • Wir nahmen an der FrauenInfoBörse in Dresden teil und erweiterten unser Jugendprojekt um eine Holzwerkstatt.
  • Ein Kooperationsprojekt „Kolossal“ mit dem Frauen- und Mädchengesundheitszentrum „MEDEA“ e.V. startete im Herbst.
  • Ebenfalls in Kooperation mit dem FBZ organisierten und führten wir eine öffentliche Veranstaltung zur OB-Wahl durch.
  • Wir nahmen an der Landeskonferenz der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten mit einem Referat teil und führten erfolgreich unser erstes Sommer-College mit PC- Kursen durch

2007

  • arbeiteten wir im Bundesmodellprojekt „Kulturelle Vielfalt als Impuls für Entwicklung und Wachstum: Wertschöpfung durch Wertschätzung“ bei der Entwicklung neuer Handlungsoptionen für mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze für junge Frauen mit Migrationshintergrund aktiv mit.
  • Wir installierten ein neues offenes Angebot für Dresdnerinnen – „Zurück in den Beruf –ZiB“ mit PC- und Internetnutzung und führten mehrere Veranstaltungen dort durch.
  • Unserem Jugendprojekt gelang eine kontinuierliche weitere Verlängerung durch SAB und Jugendamt.
  • Wir hielten unsere Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote für ALG-II- Empfängerinnen bei und nahmen am Girl’s Day teil

2006

  • Wir organisierten mit und führten einen bundesweiten FrauenProjekteGipfel in Meißen durch.
  • Unser erstes AGH – Projekt nach §16 Abs. 3 SGB II für 15 Alleinerziehende mit Qualifizierungsanteilen wurde realisiert.
  • Auch 15 ALG-II-Empfängerinnen des „Integrationsprojektes“ arbeiteten unter unserer Regie in 11 gemeinwesenorientierten Einrichtungen der Stadt.
  • Wir besuchten den Deutschen Bundestag und nahmen an der Diskussion zur Grundsicherung und Harz -IV- Problematik teilt.
  • Unser erstes LOS-Projekt für Migrantinnen „Gegenwind“ mit PC- und Deutsch-Qualifizierung führten wir durch.

2005

  • Wir begannen mit 20 Jugendlichen zw. 16 - 25 Jahren in dem Jugendhilfeprojekt „Leg los!“, das Qualifizierung, Praktika und Werkstattarbeit anbot.
  • Unser Servicebüro zur Hilfestellung bei der Beantragung von ALG II – Anträgen auf ehrenamtlicher Basis nahm seine Arbeit auf.
  • Wir nahmen aktiv an der Entwicklung des „Bündnisses für Frauenerwerbsarbeit“ teil und nahmen am Girl’s Day teil.
  • Wir bewältigten den Vereinsumzug in das Stadtzentrum im Februar und wurden ständiges Mitglied beim ARGE –Beirat in Dresden.

2004

  • Das Projekt „Girls Power – Berufsfindung im Unternehmen“ bot 158 Schülerinnen berufsorientierende Angebote, 17 Mädchen nahmen am Kurs zum Erwerb des Europäischen Computerschein teil.
  • In dem „Hilfe zur Arbeit“ - Projekt beschäftigten wir 67 Sozialhilfeempfängerinnen und boten Qualifizierungssegmente an.
  • Die Erfahrungen des Jugendhilfemodellprojektes FSTJ wurden bei der Bundeskonferenz der SPI- Stiftung in Kassel vorgestellt.
  • Gleichzeitig entwickelten wir ein neues Jugendhilfeprojekt „Leg los!“.
  • Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Dresden installierten wir ein Beratungsprojekt „Ausfüllhilfen" für ALG II – Empfänger“ für das Einzugsgebiet Großzschachwitz mit 5 ABM-Kräften.

2003

  • Das Mädchenberufsorientierungsprojekt baute ein Mentorinnennetzwerk auf und das Jugendberufshilfeprojekt FSTJ nahm an 55 Veranstaltungen in Stadtteilen teil und erreichte 2.700 Dresdnerinnen und Dresdner.

2001-2002

  • entwickelten und erprobten die Fachfrauen des Vereins ihre Konzepte zur Berufsorientierung für Schülerinnen weiter. Diese Ideen mündeten in ein EU-Projekt im Rahmen des EU- Programms EQUAL , das im Jahre 2002 als "Berufsfindung im Unternehmen" startete.
  • Das Bundes-Modellprojekt "Freiwilliges Soziales Trainingsjahr" löste frühere ABM Jugendprojekte ab und engagierte sich für die Bewohnerinnen von Prohlis und Reick.

2000

  • wurde eine fachliche Spezialisierung im Jugendprojekt "Sprungfeder" dank der Finanzierung des Landesjugendamtes möglich. "Ökologischer Gartenbau, Gartengestaltung und Ökotechnik" hieß ein neues Projekt, das als Schwerpunkt Praktika in Unternehmen und die Integration in den 1. Arbeitsmarkt hatte.
  • In diesem Jahr wurde der Verein Träger eines Modellprojektes "PC-Schnupperwochen für Schülerinnen", das sozial schwachen Mädchen den Zugang zu Computertechnik und Internet ermöglichte. Das Projekt hatte sehr großen Erfolg.

1999

  • Das Thema "Berufsorientierung für Mädchen" steht im Frauenförderwerk fest: damit wollten wir das Interesse von Mädchen für technisch-handwerkliche, aber auch ökologische Berufe wecken und ein intensives Bewerbungstraining anbieten. Das alles sollte zukünftig die Orientierungslosigkeit bei der Ausbildungsstellensuche verhindern und Mädchen bei ihrer Berufswahl stärken.
  • Im Sommer 1999 führten wir eine bundesweite "Mädchen-Ökosommerwerkstatt" durch.

1998

  • organisierten wir die rege besuchte Veranstaltungsreihe "Frauenwege", die mit ihren interessanten Themen überzeugt und einen seit Jahren treu bleibenden Kern von Besucherinnen anspricht. Diese monatliche Veranstaltungsreihe wird von berufstätigen Frauen der freien Wirtschaft besucht und entwickelte sich zu einem kommunikativen Pool

1997

  • begann eine Selbsthilfegruppe "Arbeitslos - nicht tatenlos" unter dem Dach des Vereins ihre Tätigkeit.
  • Auch Projekt- und Existenzgründerinnenberatung wurde seit diesem Jahr angeboten.

1996

  • Es werden kleinere begleitende Serviceprojekte initiiert wie "Arbeitgeberdatenbank", "Wege (zurück) zum Beruf" und "Spielkiste".

1995

  • Die Beraterinnen stellten fest, dass junge Frauen, die ohne Berufsausbildung, ohne Berufserfahrung oder allein erziehend waren, einen erhöhten Bedarf an Beratung, Orientierung und Stabilisierung hatten.
    Gemeinsam mit dem Jugend- und Arbeitsamt Dresden entstand das Projekt "Sprungfeder" im Rahmen der Jugendberufshilfe für Mädchen und junge Frauen.
    Unter Fachanleitung renovierten die Jugendlichen eine frühere Kindertagesstätte, die als Projekthaus "Sprungfeder" stadtweit bekannt ist.
  • Für die Ausstattung der Werkstätten mit Maschinen und Geräten bekam der Verein eine große Spende in Höhe von 34.500,- DM von Wirtschaftsinitiativen für Deutschland e.V. unter dem damaligen Vorsitz von Frau Rita Süßmuth.
    Seit diesem Zeitpunkt konnten junge Frauen sich in handwerklichen Berufen wie Tischlerin, Polsterin oder in dienstleistenden Berufen in vereinseigenen Werkstätten ausprobieren und evtl. neu orientieren.

1994

  • Der Stadtrat in Dresden schenkte dem Frauenförderwerk Bungalows bei Radeburg und bei Potsdam. Hier boten engagierte Mitarbeiterinnen des Vereins "Soziale Ferien" für arbeitslose Frauen und finanzschwache Familien.
  • Das Projekt zur Integration von Sozialhilfeempfängerinnen auf dem Arbeitsmarkt (HzA) begann in diesem Jahr seine Arbeit.

1993-1994

  • Berufliche Integration auf den Arbeitsmarkt funktioniert nicht ohne abgesicherte Kinderbetreuung. Die Idee des Projektes "Nachbarschaftshilfe und Kinderbetreuungsservice" wurde 1993 geboren und mit Hilfe der "Aktion 55" im Jahr 1994 realisiert.

1992

  • Im Februar startete der Verein mit dem ersten Beratungsprojekt. Eine Psychologin, eine Juristin und eine Geisteswissenschaftlerin berieten arbeitslos gewordene Frauen und suchten mit ihnen gemeinsam nach neuen Wegen im beruflichen Leben.
  • Es wurden Kurse, Seminare und Veranstaltungen zu aktuellen Themen der veränderten Arbeitswelt angeboten.
  • In Zusammenarbeit mit den kommunalen Ämtern der Stadt und dem Arbeitsamt Dresden entstanden schon nach kurzer Zeit erste Beschäftigungsprojekte des Frauenförderwerkes. Durch Stabilisierung und (Neu)-Orientierung in diesen für 1-2 Jahre befristeten Projekten, entstanden auch die ersten Erfolge: ein großer Teil der Projektteilnehmerinnen konnte eine Umschulung, eine neue Qualifizierung beginnen bzw. bekam einen Arbeitsplatz.